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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Tobackspinner-ey. §. 6.7. 269

worauf Siebe von verschiedener Feinheitstehn, über einem Kasten hin und her ziehr.So war es auch in Weende.

Z. In Weende hob die Daumwelle fünf PaarStampfen, deren zwo allemal in eine Grubedes Lvcherbaums wechselswcise niederfielen-Jede Stampfe hatte 2 Stoßeisen. Diesewaren zu dem Toback, der naß zerflossenward, keilförmig oder spadenförmig; dahin-gegen der trockene Toback mit krausen Eisenzcrt leint ward. Durch dieses Stoßwerk unddas Siebwerk kontcn täglich loo Pfund undzwar s feuchter und T trockener Toback ge-flossen und gesiebt werden.

Eben daselbst war die Einrichtung 'gemacht,daß eine horizontale vom Mahlwerk getrie-bene.Welle, der Lange nach, mit ;oo Säge-blättern besetzt werden koute. Ueber der Wel-le solte ein Gerüst gemacht werden, durchdessen Oefnung jeder Arbeiter zwo Karottenan die Welle halten konte. Der rapirte To-back solte in einen unter der Welle angebrach-ten Kasten fallen.

§- 7 .

Die feinem Arten des Schnupftobackswerden, nachdem die dazu dienlichen Ribbender Blätter und die Blatter selbst, in derstark geheißten Trockeustnbe, auf Horden inGerüsten gedörret worden, unter zween senk-rechten Mühlsteinen, auf einem mit einerEinfassung versehenen Heerde, fein gemahlenund zu Staub gesiebt.

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