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Dreizehnter Abschnitt.
1. Auch diese Tobacksmühle kau vom Wassergetrieben werden. Die Welle des Wasser»rades bat ein Kamrad, welches in ein Ge-tricb greift, dessen senkrechte Welle obenein anderes Getrieb bat, welches ein Stirn«rad, und mir demselben die auf den Armender Welle dieses Stirnrades umlaufendenMahlst, ine umtreibt. — — JnWccndewarder Dnrebmesser des Bodensteinö 7 Schuh,der Durchmesser der beyden Läufer aber un»gcfabr 5 Schuh; die Dicke derselben waretwas über l Schuh. Vermuthlich warenso grosse und schwere Steine nicht nöthigge,wcfen; auch wird der von solchen Steinengemahlene Schnupftoback wohl allemal durchden abgeriebenen Staub verunreinigt.
2. Der gröbliche Toback, z. B. der so genanteNape, Sr. Lmrer, wird nach H. 6. berei-tet ; die feineren Arten aber, z. B. Tonen,Efpagnol, werden meistens gemahlen.
z. In Wcende wurden die starken Nibben deramerikanische» Blatter angefeuchtet, und zwi-schen 2 Walzen von gegossenem Eisen, die,wie bey einer Platmühle, mit einer Kurbelgedrehet wurden, breit gequetscht. Alsdanntonten sie, wie Blatter, zu Rauchtoback vcrar-tet werden. Da auch dieses Plätwerk vonder Mühle getrieben ward, so war nur einschwacher Arbeiter nöthig, um die Ribbenzwischen die Walzen zu werfen.
4. Die Farbe wird nicht selten durch Beymi-schung einer feinen Erde erhalten. Der Ge-ruch entsteht durch Beymischung wohlriechender Sachen, unter denen die Frucht, wovonder Tonca seinen Geruch hat, vornehmlichmerkwürdig ist. In Strasburg kostet das
Pfund