268 Drcpzehnrer Abschnitt.
Das Karottiren oder Fisellircn geschieht,uni. durch Abhaltung der freyen Luft, dieGäbrung zu befördern, und die dadurch ent-wickelten Theile bey einander zu erhalten.
§. 6 .
Die Karotten werden, um erst wieder inGährung zu gerathen, einige Zeit in einemSchranke verwahrt, und alsdann entwederohne weitere Zurichtung verkauft, oder siewerden rapirt, das ist, auf einer aus vie-len grossen Sägeblättern zusammengesetztenReibe, die man die Rape nennet, zerrieben.Der rapirte Toback wird gesiebt, und dasgröbere wird, mit einer Handstampse odereinem Stampfeisen, zu einem gröblichen Pul-ver^zemacht. Diese Arbeit kan auch von ei-ner Stampfmühle, die vom Wasser getriebenwird, verrichtet werden.
1. Das Napireu geschieht auch an einigen Or-ten auf einer Rcrpirmühle. Durch einenKasten geht eine Welle, deren Oberfläche ei-ne Reibe ist. In der obern Decke des Ka-stens ist eine Oefnung, durch welche der Ar-beiter die Karotte an die Welle hält, derenKurbel er mit der andern Hand umdrehet.Unten ist eine Schublade, in welche der ra-pirte Toback fält.
2. Aus einigen Fabriken, B. in Holland,Frankreich, geschieht auch ldas Sieben desTobacks durch Hülfe des Mühlwcrks, danämlich ein krummer Zapfen einen Ramcn,
wor-