wachsbleichere^ §. 9. :s. ri. rr. 247
lang geschnitten, und in wohl geleimtes Pa-pier eingepackt.
§. io.
Die sehr langen und dicken Altarkerzenwerden nicht gegossen, sondern das in war-mem Wasser erweichte, und auf einem Tischeunter einer Mangel bearbeitete Wachs, wirdmit der Hand um den Tocht, bis zur gehöri-gen Dicke geknätct, worauf auch diese Lich-ter gerostet werden.
§. n-
Wachsfackeln erhalten einen vom Sei-ler aus Werg gesponnenen Tocht, der in ge-schmolzenes Pich eingetunkt, hernach durchx ein Zleheisen abgeründet und geglättet wird.Dem erkalteten Piche giebt man einen Ueber-zug von Kreite und Leimwasser; man begießtdie Tochte hernach wie Wachslichter, undrollet sie auch auf gleiche Weise.
§. 12.
pichfackeln werden aus Harz, Pich,Terpentin und altem Wachse gegossen. Ehe-mals gab man den gemeinsten, stat des TochtS,einen mit Tochtgarn umwundenen harzigenKiefern-oder Fuhrenstock (kinur siiivelirl«).
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