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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Zwölfter Abschnitt.

die Aufmerksamkeit des H. Dorners unddeö H. Stevens zu Antwerpen, auf sichgezogen haben, stehen in commenta-

riis t'ocietst. lcient. 6ottin^enlis V. p. yr.Eine Nachricht davon findet man in Göt«ring. gelehrten Anzeigen 1774- S. 641,die daraus auch in die Berliner Samlun-gcn VII,' 1. eingerückt ist. Gewiß ist es,daß die Wachsbleicher ihre Arbeit wenig-stens sehr abkürzen köntcn, wenn sie dasWachs einige mal mit frischem Wasser beygelindem Feuer schmelzen, oder sich, so wieich vorgeschlagen habe, der Salpetersäureoder des Thons, bedienen woltcn. Hingergen ist es mehr schädlich als nützlich, beymSchmelzen des Wachses (§. 2.) ein alkali-sches Salz oder Alaun hinzuzusetzen; etwasmehr leistet Salpeter. Vermuthlich würdedie Salpetersäure sehr Vortheilhaft bey demWachse aus Weinlandern (§. 1.) angewendetwerden können.

Z. Aber nach ber antiphlogistischen Chemie be-steht das Wachs aus 0, 825 Kohlenstoff und0,175 Hydrogen, und nach einigen auch ausOxygen; gleicht also in seinen Bestandthei-len den fetten Ochlen. Da wird dann ver-muthlich das Bleichen auch durch die Luft-säure und das Licht bewürkt werden. Auchunter einer Bedeckung von Glaötafeln wirddas der freyen Luft ausgesetzte Wachs wcis-ser. Vom Gebrauche der dcphlogistisirtenSalzsäure (stoben S. 122.) zum Wachsblei-chen sind mir keine geglückte Versuche bekant.