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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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wachsbleicherey. §. s. 24z

vscorideö Zeiten zog man diese Wachsschei-ben auf Faden, und henkte sie in der «son-ne auf, so daß sie sich einander nicht berühr-ten. und benähte sie oft mit Wasser. Pli-nius aber gedenket schon der Gestelle oderRahmen, worauf man die Scheiben hinleg-te, und er sagt, man pflechte sie aus Bin-sen ; auch hat er so gar der Tücher gedacht,womit man, wenn es nöthig war, die Ge-stelle und das Wachs bedeckte. Die Körn«Maschine ist also eine neue Erfindung, dieauch jnoch vor wenig Jahren, von denen,welche sie hatten, geheim gehalten ward.

,S. Die Ursache der gelben Farbe des Wachsesscheint nicht so wohl in seinem schleimichtenBestandtheile zu liegen, als vielmehr in demfeinen öhlichten Wesen, welches durch Blei-chen aus vielen Körpern herausgebracht, oderdoch in denselben vermindert wird. Nachdem Verluste desselben, wird das Wachsspröder, brüchiger, schwerflüssiger, indemweisses Wachs stärkere Hitze zum Zerfliessennöthig hat, als gelbes;/es brennet auch als-dann, zu Lichtern gemacht, nicht so helle,mit wenigcrm Rauche, und langsamer alsdas gelbe. Unter gleichen Umstanden bren-net eine gleiche Menge weisser Wachslichter50 Stunden, und gelber nur 42 St. Zz Min.Auch rührt, von dem Verluste des feinenbrenbaren Wesens, die grössere eigenthümli-che schwere her, die das weiffc Wachs hat;so wie eben daher die grössere Schwere dekmetallischen Kalke entsteht. Diese Betrach-tung veranlassete mich zu vermuthen, daßman wohl das Weißen des Wachses ohneBleiche bcwürken könte. Die Versuche, wel-che ich darüber angestellet habe, und welcheQ - die