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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Stärkemacherey. §.8. 217

Commentatoren über den Soldatenwitz:

Vrksni, iervete vxorem, moecdum c»lvunroääucimus. Heinrich m, König von Frank-reich, verlohr durch die damals noch ncumo«digc venerische Seuche (wiewohl sie doch schonseiir Großvater auch gehabt hatte) die Haa-re, und lies daher die damals gebräuchlichenDeckelhauben mit fremdem Haare besetzen;aber er wagte es noch nicht, seinen Hut, inGegenwart seiner Gemahlin oder der Ge-sandten abzunehmen, aus Besorgniß, manmöchte seinen Verlust bemerken. Im Jahrizi 8 lies Herzog Johann zu Sachsen sichdurch seinen Amtmann zu Coburg ein hüpschgemachtes Haar in Nürnberg bestellen, dochin Geheim, schrieb er, also, daß nicht ge-merkt werde, daß es unS solle, und je der-malsten, daß es kraufi und gscl sey, und alsozugericht, daß man solches unvermerkt aufein Haupt möge aufsetzen. Aber unter Lud-wig XUI, nachdem die feinern Sitten allge-meiner, die Menschen empfindsamer, unddie haarlosen Männer zahlreicher gewordenwaren, cntsah man sich der Deckclhaubenmit fremdem Haare nicht mehr; sondern sogar unentkraftete Personen trugen sie, unsdadurch eine modige Galanterie, die sie nichthaben mochten, wenigstens zu affektiern.Dieß gab Gelegenheit zu dem Einfall, Haa-re in ein leinenes Tuch, wie auch in grän-zen zu weben, die eine Zeitlang unter demNamen Mayländischer Spitzen im Ge-brauche gewesen sind. Man nähete diesesGeweb reihenweise auf die platten Haubenselbst, wozu man nun ein dünneres Schaf-fell nahm, und diese Tracht hieß eine pe-ruque, und bey den Teutschen parucke.Endlich verfertigte man eine Art dreydräti-0 5 ger