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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Stärkemachete)'. §. 6. 7- rif

verkauft. Die inner» Tlicile der Stückesind eigentlich Stärke. Diese wird entwederverkauft oder gemahlen, und alsdann durchein Sieb von Seidenbast, welches man obenund unten mit einem Deckel, worin ein Kalb-fell ausgespannet ist (so wie in den Apothe-ken), verschließt, gesiebt, und so als ^raft»mehl zu Gebackwerk verkauft. JmKleinenwird die zerbrochene Stärke nur in einergrossen Molde mit einer eisernen Kugel zcr-kleint. Daö erste Wasser, worinn der Wei-zen, an einem warmen Orte, eingeweicht ist,und dessen Geruch von einer starken Fäulungzeugt, wird weggegossen; aber das Wasser,welches zur Scheidung der starke gebrauchtist, wird dem Wehe gegeben- In derWcrk«stelle des Hrn. Menzero wird das Walz-werk, das Mahl - und Siebwcrk, als eineRoßmühle, vom Pferde getrieben.

§. 7 -

Auch Spelz oder Dinkel giebt gute Stär-ke; auch Gerste, doch diese eine gelbliche,wenn nicht zwey Drittel Weitzen zngemischtwerden. Auch die Früchte, Knollen undZwiebeln verschiedener Pflanzen, können aufeben diese Art, doch mit mehr Arbeit undweniger Vortheil, angewendet werden.

l. Dabin gehören die Roßkastanien, die Wur-zeln der Zaunrübe, a/än, die Tar-

tuffeln, die Knollen der Kayserkrone, dieZwiebeln der Zeitlosen, Oo/rL/r»»,, der Merz«glocken, ütt/äo/ttl//, der Schneetröps»

chcn, »r'va/r'r u. a.

O4 §-8.