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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Neunter Abschnitt.

hernach durch ein' Sieb a»S dem Wassergeschieden, und durch ein leichtes über ei-nen zum Theil mit Wasser angefülletenBottich gelegtes Walzwerk zerquetscht.Dieses besteht aus zwoen mit einem Na-men eingefaßten hölzernen Walzen, die mitihren Kurbeln von 2 Personen nach ver-schiedener Richtung umgedrehet werden, in-dem der Weihen aus einem über der Mit-te des Ramen gestelleten Trichter zwischendie Walzen fält. Der zerquetschte und mitdem Wasser wohl vermischte Weitzen wirdmit den Händen ausgedruckt, und jederausgedrückter Ballen wird hernach nocheinmal durch das Walzwerk gelassen, undnoch einmal ausgedrückt, worauf die KIcyen(Kafe) zum Schweinefutter aufgehobenwerden. Das Starkewasser aber, was indem Bottich ist, laßt man durch ein Sieblaufen, um es von Kleyen gänzlich zu rei-nigen , und läßt es alsdann so lange un-gerührt stehen, bis sich die Stärke zu Bo-den gesetzt hat. Von dieser schöpft mandas Wasser ab, füllet sie in einen leinenenSack, und bringt diesen in eine über ei-nen Bottich gestellete Presse, worin er et-wa einen Tag über gelassen wird. Denfolgenden Tag öfnet man ihn, und stichtdie fest gepressete Stärke in ziegelstcinför-mige Stücke, welche auf einem lüftigcn Bodenüber Weidenhorden getrocknet werden. Her-nach wird von diesen Stücken die äussereRinde abgenommen, und auf einer Hand-mühle, die, wie eine Mahlmühle, Steineund Bcutelwerk hat, gemahlen und gebeu-telt. Was.in dem Beutel von Seidenflorbleibt, wird wiederum auf die Mühle ge-bracht, und so wird dieß alles für Puder

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