Stärken,acherep. §. s. 6. 2 iz
tenen Stücke, sonderlich das erste, unzer-brvckclt herausheben.
2. Auch im Winter kan man Stärke machen,nnd zwar in manchem Betracht leichter, alsim Sommer, obgleich die meisten das Ge-gentheil glauben. Denn die schädliche Gab-lung erfolgt nicht so bald, und der Frostmacht die Starke, so wie Papier und Lei-newand, weißer und schöner. Man brauchtauch wenig Feurnng, nur so viel als nöthigist, um Eis abzuhalten, und die Waare al-mälig zu trocknen; oder man läßt sie denWinter über gefrohren stehn, und trocknetsie erst im Sommer.
z. Starke, welche weit verschickt werden soll,wird, nach dem Trocknen, im Ofen gedbr-ret. Stat des unsichern Backofens könteeine Darre, oder ein von Brettern zusam-mengeschlagenes Kammcrchen, mit Bücher-gestellen, und einem Ofen, der aussen ge-heitzt würde, dienen, wie in Paris üblich ist.
§- 6.
Was nach der Ausscheidung der Stärkeübrig bleibt, die Kleyen nnd das Sauerwas-ser, dienen zur Mästung der Schweine unddes Rindviehes, und vermehren den Vortheilder Stärkefabrike.
i. Die beschriebene Bereitung ist in den mei-sten teutschen Starkemanufacturcn bisherüblich gewesen; jetzt aber haben unsere hie-sigen Stärkemacher eine viel kürzere undbequemere Weise. Der ungeschrotcne Wei-zen wird mit vielem Wasser eingeweicht;
O z her-
Ä
s
, k
! W>
t
4