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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Neunter Abschnitt.

durch andere Wege hinzugekommen sind, las-sen sich leicht abspähten oder abheben. '

1. Solle man nicht, siat des beschwerlichenund ungesunden Tretcns, den Sack, in ab-wechselnden Lagen, unter eine Presse brimgen können?

2. In Frankreich kennet man das Tretfaßnicht, sondern man reibt die Starke, ausdem eingeweichten Schrote, durch feine Sie-be, über einer Wanne, und laßt sie noch oftdurch feinere Siebe von Wolle und Seidelaufen.

§- 5 -

Um die Stäuke vom Wasser zu besreyeu,bringt man sie auf eine mit grobem Tucheund Leinewand bedeckte, und mit einem be-iveglichen Namen versehene Horde. Nacheiniger Abtrocknung zerschneidet man sie inziegelsieinförmigc Srücke, trocknet diese Som-mers an einem luftigen, schattigen Orte,Winters aber in geheißten Zimmern, völligaus, und packt sie in Fässer. Der Abfallvon Stärke dient zu Puder, und die wohl-getrocknete, fein gesiebte Starke, als Rraftrmehl, zu Gebackwerk.

i. Dieß Mittel, die Stärke über einer Hordeauszuwässern oder abzutrocknen, ist beque,mer, als wenn man es in den Absüßwannenvornehmen will, wie doch an manchen Ortenüblich ist. Denn im letzten Falle kan mannur selten, und nie ohne Mhe, die zerschnit-te»