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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Stärkemacherey. §. Z 4 - 21 l

»m^Ium sppellscum all eo, guoä line Mol»6,r. Im Gegensatz nennet <k) 0 mer das ge-meine Mehl: Aus

ist 2lmmelmehl, 2tmedam, Amidon, ge-worden.

2 . Den Teig laßt man einige Tage stehn, umeine vollkommene Einweichung und Bermen-gung aller Theile mit dem Wasser, zu bewür-ken. Dabey entsteht freylich eine schwacheGährnng, die aber nicht, wie man gemei-niglich glaubt, eine saure, sondern vielmehreine weinbafte ist; wie denn auch das so ge-nante Sauerrvasser wahren Branteweingiebt. Ein erfahrner und glücklicher Arbei-ter, dem ich oft zugesehn habe, goß das Was-ser ab, ehr es den geringsten Grad der Säu-re verrieth. So machte man es auch aufChios; denn plinrus sagt: emollimm

priusgusm acescst, linteo aut lporkis tgcca-rur. Auch Dioscorides warnet vor derGahrung. Gleichwohl lassen einige, auchhier in Göttingcn, das Wasser ganz sauerwerden. Diese Gährung entsteht durch denzuckerartigen Antheil des Getreides, welcherdabey zersetzt wird.

§- 4-

Die Scheidung geschieht dadurch, daßman den verdünneten Teig in einen Sackgießt, und solchen im Trerfasse so lange aus-treten laßt, bis keine Starke weiter erfolgt.Das Grärkwasser setzt seine Theile in denAbsüß-Wannen ab, und fremde Theile, dieetwa zugleich durch den Sack gedrungen, oderO 2 durch