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Neunter Abschnitt.
Neunter Abschnitt.
S t ä.r kema ch erey.
§. i.
^^as Weißenmehl hat vornehmlich zweyBestandtheile. Der eine gleicht denthierischen Substanzen, giebt ein flüchtigesLaugensalz, löset sich in Säuren, auch zumTheil in Essig, auf, nicht in Wasser, ist kleb-richt, zähe, elastisch, wie ein Leim, stinkt beyder Verwesung wie Käse und Fleisch, bren-net mit einem Rauche, der den Geruch ver-branter Federn und Haare hat, und ist gelb-lich.
Der andere gleicht den übrigen vegeta-bilischen Substanzen, verbreitet sich in Was-ser, backt nicht zusammen, wird durch dieGährung sauer, durch kochen mit WasserKleister, ist weiß, und giebt bey der trockenenDestillation, ausser dem kohlensauren undbrenbaren Gas, kein flüchtiges Laugensalz,sondern einen sauren Geist, ein dickes bran-diges Oehl, und hinterläßt eine Kohle, wel-che etwas Gewächsaikali enthält.