Achter Abschnitt.
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ander gezogen, oder auch aus einandergebla-sen wird, vielmehr sich wieder vereinigt, undnur langsam vergeht. — Gleichwohl giebtWeingeist auf diese Weise keine solche Per-len. — Vielleicht nicht so wohl eine Probeder Stärke, als vielmehr des Geschmacks,der durch eine gewisse Verhältniß der Be-standtheile entsteh» mag.
2. Bsrnbrantemem laßt sich vom Franz-brankewcin, bem er doch, wenn beyde reinsind, in den Bestandtheilen gleicht, am sicher-sten durch den Geschmack dessen, was nachdem Abbrennen übrig bleibt, unterscheiden.Bey letzten» ist dieses Phlegma scharf, eckel-haft und fast sauer; bey ersten» aber erregtes einen Geschmack nach gebrautem, wenig-stens geröstetem Mehlc. Die von LTeumanirbetaut gemachte Probe der Danziger, durcheine Auflösung des Eisenvitriols, ist trieg-lich, indem sie sich auf etwas zufälligemgründet, welches bey beyden Arten ange-bracht werden kan. Man vermuthet, daß eingrosser Theil des verkäuflichen Franzbrante-weins, ausser Frankreich, aus gemeinemKornbrantewein erkünstelt werde. S- pbp'sikal- ökon. Biblisch. X S. 194.
§. 14-
Ein Brantewern, der durch Cohobirenoder Abziehen, oder auf eine andere Weise,mit Theilen gewürzhafter Pflanzen vermischtund dadurch wohlschmeckender und gesundergemacht ist, heißt Aquavir, dem man dennauch eine beliebte Farbe zu geben pflegt.
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