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Ächter Abschnitt.'
solches als einen unverantwortlichen Miß-brauch des Getreides an; man besorgte eineVerfälschung des Rheinischen Branteweinsdurch den Fruchtbrantcwein, und bildete sichein, daß die Träbern dem Liehe, sonderlichden Schweinen, höchst schädlich waren, wo-her denn bey Menschen die ganz beschwerli-che, abscheuliche und anfällige Krankheit desAussatzes entstünde. Aus diesen Ursachenund mit diese» Ausdrücken, ward d. 12 Jan.izyz in Chursachen das Brennen nur ausWein - und Bierhäfen erlaubt. Im Jahreizy8 den 9 April erhielten die Brauer zuSchilderhausen die Freyheit und den Auftrag,allein aus Bierhäfen Brantewein zu brennenund zu verkaufen, dieweil etliche alte undandere Leute, die sich dazu gewöhnt, sich des-selben nicht enthalten tönten. Im I. tZ8rward der Brantewein in Frankfurt a- M.verbothen, weil die Balbirer angezeigt hat-ten, daß er bey den damaligen L)terbens-Läuften sehr schädlich sey. Dieses Verbothward daselbst aus selbiger Ursache 1Ü05 wie-derholet. Noch im Jahre idiü verklagtendie Bauern im Schwäbischen Amte Heiden-heim einen Bäcker zu Oberbcdingen bey derKirchenvisitation, weil er aus Dinkel, Rog-gen, Heidekorn und andern Früchten Bran-tewein mache, wodurch Gottcsgabc miskbraucht, verkehrt und aus der Speise Trankgemacht, und dieser von gewissen Leuten un-ter andern guten Brantewein gemischt würde.Erstaunlich schnell hat sich die Liebe zu die-sem Getränke über alle Weltthcile verbreitet,und selbst die unverständigsten Völker, dieweder zahlen noch schreiben können, habennicht nur die Kunst der Bereitung begriffen,sondern auch Witz genug gehabt, dazu ihre
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