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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Achter Abschnitt.

Geiste giebt, der doch bey uns öfterer FranzrBranreweln genant wird.

i. Die Zeit der Erfindung des Vrantewcins,die auf sehr viele Gewerbe, auf den Han-del, anf die Lebensart, Gesundheit und Glück-seligkeit der Menschen einen bewundernswür-digen Einfluß gehabt hat, ist nicht mit Ge,wißheit bekant. Daß der erste von Arabernaus Wein gemacht, und deswegen vinun,vlium genant worden; daß Arabische Aerzteihn zuerst zu Arzneyen angewendet; daß dieEuropäer ihn aus Arabischen Büchern ken-nen gelernt haben; und daß seine Bereitungnoch ums Jahr rgzz sehr schwierig und um-ständlich gewesen ist, auch noch von den Che-misten als eine geheime Kunst angesehenworden, wird aus den Schriften des Ar-nolds von VlUe tJeUve (Krnoläus äsvilla nova), des Raymundus Lull und desTheophrastus paracersus mehr als wahr-scheinlich, und ohne Grund geben einige denArnold für den Erfinder an. AlexanderLaffoni erzählt, die Modeneser hätten zu-erst in Europa, zur Zrit eines gar zu ergie«bigen Weinwuchses, Brantewein in Mengegemacht und verhandelt. Die teutschen Berg,leute hätten sich zuerst an dieses Getränk ge.wohnt, und der starke Verbrauch hätte dieNenctiancr früh angetrieben, dieses Gcwerbund den Handel mit den Modcnesern zu thei-len. Inzwischen scheint der Brantewein docherst gegen das Ende des fünfzehnten Jahr-hunderts in allgemeinen Gebrauch gekom-men zu seyn, und damals hieß er noch ge-brauter weiu. Die ersten gedruckten-cher, darin des Vrantewcins gedacht ist, em-pfehlen ihn als ein Präservativ wider die

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