Achter Abschnitt.
Vranteweinbrennerey
.§. l.
heißt, durch Hülfe der Wäe-nie, in verschlossenen Gefäßen, flüssi-ge und flüchtige Theile, aus flüssigen oderfesten Körpern absondern, in Dämpfe ver-wandeln, solche in Tropfen verdichten, unddiese in ein vorgelegtes Gefäß samlen. Eskan aus eine dreyfache Art geschehn, nämlichauswärts, (üeliillutio per uLLenlunr), seit-wärts (per lstux) und niederwärts (perüescensuin). Hier ist die Rede nur von derersten Art.
i. Wenn das, was in verschlossenen Gefäßenaufgetricben wird, sich in festen Theilen an-legt, so heißt es Sublimireir, und das,was in die Höhe getrieben worden, heißtSublimat, Blumen, stores.
L. Die'Kunst unterwärts zu destilliren, .istschon in sehr alten Zeiten, doch nur-zu ein-zelnen Absichten, z. B- zur Bereitung desPichs, angewendet worden. Destillirteö Ro-scnwasser kante man schon im neunten Jahr-hunderte, am Griechisch-kaiserliebcn Hofe.Aber der Kunst aufwärts zu desiilliren, hen-ken