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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Esjlgbrauerey. §. 4. s. 187

sauren Gährung begriffen und darin unter-brochen sind, oder die sehr leicht in dieseGährung gerathen können; also vornehmlichdie Effigmnttcr oder der Essighefen, wel-cher sich bey der Sänrung auf dem Bodenoder an den Wänden der Gcfässe absetzt.

2. Zu den besten Fermenten gehören folgende:

I. Man bcnätze frisch gebackencs, stark gesäu-ertes Brod oft init sehr scharfem Essig, las-se es jedesmal wieder trocknen, und werfe da-von etwas in das Gut.

2- Man lasse ein Pfund zerflossenen Wein-stein mit etlichen Kannen vZn dem Gutekochen, und schütte dieß hernach in dieGährungsfässer.

Z. Man menge Stiele von Rosinen, auchverdorbene Rosinen, die man aus denguten auszulosen pflegt, zusammen etwazwey Pfund, unter ein halbes Pfund Sau-erteig , und feuchte diesen mit scharfem Es-sig an.

Z. Die Gährungsgcfässe dürfen nicht ganzvoll gefüllet, nicht fest verschlossen, auchnicht ausgepicht werden; sie müssen an ei-nen Ort gestellet werden, wo das Fahrenh.Thermometer zwischen 75 und 85 Gradzeigt.

§- s-

Der völlig sauer und klar gewordene Es-sig wird auf Fässer, die mit siedendem Essigausgebrühet worden, gezogen. Diese wer-den