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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Bierbrauerey. §. 19. 20. 179

tem Wasser übergießt, oder sie in einem lei-nenen Beutel in die Bicrtonne henkt.

§- 19 -

Buttelbier, Boureillen - Bier, nennetman dasjenige, welches man vor Endigungder Gahrung in kleine Gefasse thut, mit ei-nigen Gewürzen, sonderlich Zimt, Nelken,und Kardamomen vermischt, und wohl ver-stopft in kühlen Kellern aufhebt. SolchesBier gerarh, so bald es au die freye suftkömt, in heftige Gahrung, und wird fastganz zu Schaum.

I. Diese Würkung rührt, wie bey den monssi-renden Weinen, von dem noch nicht hinläng-lich ausgeschiedenen, oder zurück gehaltenenkohlensauren Gaö her, welches mit Heftig-keit ausführt, so bald daö Vier die freyeLuft berührt.

§- 20.

Ueber die größtentheils auSgesogenenTrabern wird, nachdem die Würze abgefül-let worden (§. 1,.), abermals heisses Was-'ser gegossen, und solches hernach mit dem inder Braupsanne zurückgebliebenen Hopfengekocht, welches b"kacbbier, Dünnebier,Afrerbier, Convent oder Ccwenc gcnanrwird. Die Seihe oder Trabern dienen zumViehfutter.

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