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Sechster Abschnitt.
„stakt gncdigst, ihr wollet jemandes vertrau-tes dazu verordenen, der darauff Achtung„gebe, ihn auch Bericht thun lassen, wie man„solch Biehr warten und halten müsse, da-„mit es lange guer bleibe, dcmselbigen wei-ten wir sonderlich lohnen lassen, und ihr„thuet uns daran zu gnedigsten guten Ge-„fallen, in Gnaden gegen euch, und gemei-„ncr Stadt hinwiedcrzu erkennen,,. — Auchim I. 158? sendete der Churfürst einen Briefhicher durch seinen Diener und Pütner, dersich uff die Biehr verstand, damit die Göt-tinger diesen gegen bare dankbarliche Be-zahlung einige Faß für den Churfürstenmöchten auskosten lassen. — — Die Vieresind schlechter worden, seit.dem sich der Teut-sche in ausländischen Weinen berauscht, undbey Arabischen, Chinesischen, und Amerika-nischen Getränken verarmet und ungesundwird. Auchchaben die Städte den Ruf ih-rer Biere dadurch geschwächt, daß sie intheuren Zeiten, um nicht den Preis zu erhö-hen, die Güte verringert haben.
§. l8.
Aräuterbiere heissen solche, denen manauf irgend eine Art das gewürzhafte Weseneiniger Krauter, Samen, Blumen oder Wur-zeln beygemischt hat, von denen sie Geschmack,Geruch und Kräfte angenommen haben.
1. Diese Bereitung kan auf vielerlei) Art ge-schehn; das vornehmste aber ist, daß manPflanzen, deren Theile sehr flüchtig sind,nicht kocht, sondern nur mit gelinde erwärm-tem