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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
Seite
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Sechster Abschnitt.

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was von der gewöhnlichen Art abweicht, aberso verschiedentlich bereitet wixd, daß man denUnterschied nicht genau angeben kan. Diemeisten Arten, deren Zurichtung ich zu un-tersuchen Gelegenheit gehabt habe, erhaltenmehr Weißen-als Gersten- Malz, gar kei-nen, oder nur sehr wenig Hopfen, sind weißlich,und haben einen süßlichen Geschmack.

I. Der jetzige Göttingische Broihan unterscher»det sich vorn gewöhnlichen Biere nur da-durch, daß man weder Hopfen, noch geröste-tes Getreide hinzusetzt; also ist die Würzeeinerley. Inzwischen schreibt die Brauord-riung vom Jahre 1766 für den Broihan eineandere Verhältniß des Getreides, als fürsBier vor. An einem Gebräue von jenemsollen nur 22 Malter Gersten-Malz, hinge-gen 7 Malter Weitzen-Malz genommen wer-den.

s. Ford Broihan, ein Braumeister aus demDorfe Stöcken, eine Meile von Hannover,der eine Zeitlang in Hamburg gedient hat-te, wolte im Jahre 1526 in Hannover, in desHans von Sode Brauhaus auf der Lein-strasse, Hamburger Bier brauen, aber esward eine andere neue Art daraus,die Beyfall, und den Namen ihres Erfin-ders, der im Jahre 1570 starb, erhielt. Inden Acten über die Brauerey des Amts Ca»lenberg, die ich durchgesehn habe, wird erGerd Broihan genant. Das war frey»lieh noch ein grosses Verdienst, da noch we-nige Städte gutes Bier braueten; da Bre-mer Achtgroten-Bier und Braunschwei-

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