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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Sechster Abschnitt.

chen zu urtheilen, besteht die Würkung allerGährungsmittel in der anfangenden Entwik-kelung des kohlensauren Gas, oder der fixenLuft, welche sich bey der geistigen Gährungentbinden muß. S. blemoirs ok tbe littera-sncl pbilotopbi^gl kociet^ ok kelanctiellsr.II. p. 2Z7- Zünsler äe cbimie XIV. p.64. Oder man sehe den Auszug in des H.von Crell Borrede zu Zkichardsou Vor-schlägen zu neuen Vortheilen beym Bier-brauen. Berlin 1788-8- Von den in neu-ern Zeiten vorgeschlagenen künstlichen Gäh»runqsmitteln sehe man physikal. ökonom-Biblioth. I. S. 423; XVI. S. 55 ; XVIII.S. 301, 342 -

4. Die Häfen, Bärme, sind entweder Bottich-oder Faßhäfen; jene, die vom Gärbottichgenommen werden, sind die würksamsten;diese sind entweder Spundhäfen, Ober-häfen, Gäfcht, oder Bodenhäfen; dieletztem sind gemeiniglich die schlechtesten.

Z. Wie viel Häfe nöthig sey, läßt sich nicht'be-stimmcn, wiewohl man den fünfzigsten bissechzigsten Theil anzunehmen pflegt. Inden hiesigen Braucreyen rechnet man aufein Gebräu sechs bis höchstens zwölf Kan-nen. Zu wenig Häfe macht eine unvoll-kommene Gährung, und diese giebt schali-gcs Vier; doch kan auch eine übereilte undzu weit getriebene Gährung daran Schuldseyn. Zu viel Häfe macht ein Bier, wel-ches zwar klar seyn kan, aber dennoch blä-het, und genau verstopfte Gefässe zer-sprengt.

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