Papiemiacherey. §. 2.
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ren, unseren Nachbarn, bekant worden.Van Zyl kante es nicht, noch weniger de laLande. Die erste Beschreibung und Ab-bildung findet man in Ioh. Iac. Schub-sen Sclaxraplna artis tiomarias, oder Zimmer-mannskunst. Nürnberg ,7^6. fol. S.134. Tab. Z8, 3Y- Inzwischen hat man inneuern Zeiten die Einrichtung noch einfacherund bequemer gemacht. Merkwürdig^ ist,daß man in England, schon am Ende desvorigen Jahrhunderts, den Einfall gehabthat, das L-chncidewerk der Tobakfabrikenauf den Papiermühlen anzuwenden, daß manes aber nicht einmal versucht hat, aus Bc-sorgniß, die Holzspähnc mochten schaden,welche auch nicht ganz ohne Grund ist.
2. Sehr viel würde es zur Feinheit und Meistedes Papiers beytragen, wenn man die Ha-dern auöwüsche und bleichte. Zum Auswa-sehen tönte allenfals die Waschmaschine an-gewendet werden. Das Bleichen mit de-phlogistisirter Salzsäure, welches in Eng-land versucht seyn soll, möchte doch wohlzu kostbar werden.
g. Die Fäulung löset den Schmutz ab, beschleu-nigt die Arbeit des Geschirs, und verfeinertdie Masse zu einer homogcnischen Substanz.Sie solte billig in steinernen, nicht hölzernenGefäßen geschehn. Aber die meisten teut-schen und holländischen Papiermacher lassenjetzt die Lumpen gar nicht faulen, sondernbearbeiten sie desto länger im Geschirr, undes ist wahrscheinlich, daß sie dadurch ein fe.stercs, aber vielleicht nicht das feinste Papier-erhalten.