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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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wollenfärberey. §. 10. 127

in Holland den obern Theil der Küpe zuwei-len aus Kupfer gemacht, und. ihn mit einerMauer umgeben, die von dem Gefässe etwaein Paar Zoll absteht. In diesen Zwischen-raum wirft man, wenn es nöthig ist, glü-hende Kohlen. In der hiesigen FunkischenManufactur geht die Hitze in einem ausge-mauerten Canal um die Küpe herum.

§-

Die bisher gewöhnliche Weise die In-digküpe zu machen, besteht darin, daß manden Indiz in einem eingemauerten Kessel vonder Gestalt eines abgekürzten Kegels, umwelchem man Kohlen legen kan, durch Potrasche, Urin, Seifensiederlauge, oder auch Es-sig zergehn läßt. Aber die vollkor:-neuste,und also vortheilhafteste Auflösung des In-digs, geschieht durch das concemrirte Vuri»olsauer, welches man hernach mit Wasserverdünnet.

l. Waid ist seit vielen Jahrhunderten, we-nigstens gewiß schon im zehnten,,in Teutsch-land zur Färberey gebraucht, und zu die-ser Absicht vornehmlich in Thüringen mitdem größten Vortheile gebauct worden.Um Erfnrtwar diese Cultur bereits im iztenJahrhunderte allgemein , so daß die Erfurterim Jahre 1292, auf den Plätzen der vonihnen zerstörten Raubschlösser, Waid aus-sireueten, zum Andenken, daß Erfurter dagewesen wären. Noch im Jahre ,6>6 baue,tcn Zoo Thüringische Dörfer Waid ; man-ches Dorf lösete dafür jährlich tr bis

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