wollenfärbe«, ey. §. 6 . 12z
tit, en laux teint, ausdrücken. Aber er ge»hört den Venctianern, die im Anfange deslüten Jahrhunderts in der Färbercy schonweiter gekommen waren, als die Franzosenam Ende des i/ten. ssolbert hat freylichdiese Kunst in Frankreich in die Höhe ge-bracht, aber ihr Schöpfer ist er nicht. So-wohl in dem berühmten Edicte vom Jahreisüy, wodurch die Schön- und Schlechtfär-ber getrennet wurden, und besondere Gesetzeerhielten, als auch in dem auf Lolberts Be-fehl gedruckten Buche: I.e teinturier psr-tsü, dessen Verfasser Albs heissen soll, hatman ein italienisches Buch zum Grundegelegt, welches jetzt zu den seltensten ge-hört. Der Titel ist: klietbo äell' arrs äs'lentori, al>e inle^-na lenzer psnni, rele,dambali, Lr leäs 6 per 1'artbe msAZiors,coms per 1o commnne. Es ist r§48 bey-VuAultin» kincloni in Venedig gedruckt,und besteht aus 44 Quartblattern, die keineSeitenzahlen haben; ich finde aber auch ei-ne Ausgabe vom Jahre; 1540 in 4 angr-.führt. Das erste Wort des Titels schrei-ben einige kIMo, andere klstho, noch ande-re klieto, und sehen es für den Namen desVerfassers an; aber dieser hieß 6wva»-Ko/erki, und «ante sich kroviliona-tc> nellc> /Xrlensl (oder wie man jetzt sagt,prc>vi§ic>NLtcr lieli' -^rtensle ). Denn amEnde des Buchs steht: Lompolto per
tlionventura Iloletti provilionslo nello arssna.Lon gratis; Lc privilexgio äsllo IllultrillimaLenato äel Oucsl Oominio äi Vlne^ia. —— — 8rampste in Vine^is: per -^ustinokinlionl, lo snno 1548- impersnts lo incll-to prencips l), Q. krancisclio Oonsto. DasWort kÜÄKc, findet sich in dem Buche selbst
nur