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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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n2 Dritter Abschnitt.

oder Brandweinspülig, vermischten heißenWasser, durch Hülfe des Rollstocks, Rrumrstampfers,platstampfersunddes Streich-Holzes, bis der Hut genugsam eingewalketist. Alsdann wird er auf die hölzerne Formgebracht, oder ausgestosseii, und mit demRande versehn, oder ausgefauster.

§. 6 .

Der angeformre und getrocknete Hutwird mit Bimstein und Fischhaut abgerie-ben, und alsdann vom Hutmacher gefärbt.Die Farbe ist Brasilien - oder Campeche-holz, grüner Vitriol, Galläpfel, Gummi voninländischen Bäumen, auch wohl etwasSpangrün und Schmack.

I. Spangrün halten die Hutmachcr in Eng-land und Frankreich, auch größtentheils inTeutschland, zu ihrer Farbe, die so schwarzund dauerhaft, als irgend eine andere ist,für nothwendig. Gewiß ist es auch, daßdie andere salinische Substanz vom Kupfer,nämlich der blaue Vitriol, sehr viel zurDauerhaftigkeit der Farben beyträgt; viel-leicht ist also der Mühe werth, auchSpangrün bey mehren Farben zu versu-chen. Einige Wollenfarbcr nehmen es be-reits zur schwarzen, und die Parükmacherbrauchen es auch, um Hare zu schwärzen.

S. Von der Fischhaut, deren sich viele Hand-werker bedienen, s. waarenkuirde l. S.rs3-