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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Hutmachcrey. §.4.7. m

Die Frankfurter antworteten, daß ihr Bür-germeister Carl von Hynspcrg des BibcrenHuts halben allenthalben sich befragt, aucheinen gefunden hätte, der den Abgeordnetenvon Worms uin Geld behendigt werden,,solle.,, Unsere jetzigen ganzen Kastorhütebeftchn zum Theil aus fetten und magernBiberhaaren, und zum Theil aus untermisch-ter Vigogneswolle. Bey den halben undviertel Kastorhüten wird der Filz von schlech-terer Wolle nur mit einer dünnen Lage vonBiberhaaren überzogen, vergoldet.

S. Zu Hüten hat man Biberhaare sehr früh an.gewendet, aber zu Strümpfen erst seit i6yy.Damals pachtete jemand in Frankreich denAlleinhandel mit diesen Haaren, und als dieHutmachcr, aus Verdruß über diese Ein-schränkung, keine Kastorhüte machen wol«ten, verfiel er auf den Versuch, Strümpfeund Zeuge daraus zu machen. LetztererGebrauch ist wieder eingegangen, weil sichsolche Zeuge durch die Nässe mit der Zeitfilzen und zusammenziehn.

z. Die zu den zartesten Flocken gefachten Haa-re greifen schon trocken, wenn sie nur mitder Horte, mit Pergament, -oder einemSiebe zusammen gedrückt werden, in einan-der. Wärme, Nässe und Bearbeitung mitden Händen befördern dieß auf der FilZ-Platte, noch mehr aber in der Walke.

§- 5 -

Das Walken geschieht auf den gegenden eingemauerten walkkcfsel geneigtenBohlen, in dem mit Hefen, oder Weinstein,

»der