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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Erster Abschnitt.

bracht worden, als zu Paris in den Go-belins, einem Pallaste, den Lolbert, un-ter Ludwig XIV, im Jahre 1667 denKünsten erbauete, und nach den GebrüdernGilcs und Jean Gobelin, benante. Manbrachte damals eine große Menge hcrliAcrMuster und Zeichnungen zusammen, bieaber bey dem Gebrauche nach damaligerArt alle zernichtet wurden. Die IMme-liils lieferte allein die schönsten Stücke; siestellete die Zeichnung gleich rechts so dar,als das Muster war. Letzteres ward inStreifen zerschnitten, die man an die Ket-tenfaden befestigte, so daß die Linien derZeichnung auf diese Faden passeten. Da-bey hatte der Künstler den Vortheil, daßer das Muster beständig zwar hinter demStuhle, aber gerade vor sich hatte, undFehler also leicht vermeiden und verbessernkonte. Bey der Kssse-Iills ward das Mu-ster unter der Kette befestigt,- durch welchees der Arbeiter scheu tonte; aber die hori-zontale Lage machte die Vergleichung be-schwerlich und unsicher, und da das Gewe-be allemal links oder verkehrt, und zwarauf der üntern Seite entstand, so konte diebssse-liffs nie die größten Meisterstücke lie-fern. Man machte daran nur Sachen, wel-che nicht die größte Richtigkeit der Zeich-nung verlangten. Im Jahre 1737 suchtenian die Manufaktur, die etwas gesunkenwar, zu heben, und damals verfiel manauf daö Mittel, die Hauptzeichnungen desschonen Musters auf ein durchsichtiges Pa-pier zu tragen, und solches alsdann zuzerschneiden und die Streifen an die Kettezu heften. Anfänglich verfuhr man auf die-se Weise nur bey lkauts-M'e; aber im I.

1749