Wollenweberey. §. 28-29-32. 8r
Arbeiter die Wände durch Sprützen naßerhalten musten.
- Z. Tücher, welche ganz weiß seyn sollen, wer-den, vor der gänzlichen Bereitung, in einerkleinen verschlossenen Kammer, geschwefelt.Dieses Mittel kanten schon Plinius und Jsi-' dor. Ersterer sagt II. S. 714. Hard. Ber-tis xeneri lulpdutts vnus tanrum elt vlu« sälusstenäss lanss, guonism csnäorem tsnturrrmollitiemgue contert. Beym Apulcjus ässur. ss. IX versteckt eine Tuchmacher-Frau ih-ren Liebhaber unter eine Tonne, die zumSchwefeln der Zeuge diente: illum ludieLtumconte^it viminea csves, guae kustium Ilexrlerst in rsLIuin sAAreAsts curnulum; Iscini-ssgus circumästss lustnlss csncliäo kumolulpliuris inalbabst. Inzwischen gilt auchhier, was schon bey §. 4. gesagt ist.
§. 29.
Hernach werden die Tücher von denBe-leserinnen mit dem Noveisen gereinigt, vonden Stopferinnen ausgebessert, von denTuchbereitern gestrichen, ausgekehrt, gepresset.
§. 32.
In die presse, deren Schraube gemei-niglich durch eine Winde in Bewegung ge-setzt wird, wird das Tuch mit Preßspähnen,preßbrerrern, auch zuweilen mit heissen ei-sernen jedem Stücke untergelegten Platten,oder auch wohl mit heissen eisernen und ku-F pfer-