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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Elster Abschnitt.

pfernen eingeschichteten Blechen eingeseht,und nach dem Pressen in Rappen gesteckt; —und nun erst ist das Tuch Raufmansgut,wenn eö nicht das Schaugericht auswirft.

i. Die Preßspähiw werden, wie die Glanz-pappen der Buchbinder, auf Papiermühlenvon gutem Zeuge sauber gemacht und starkgeglättet; aber einen Firniß erhalten sienicht. Man bereitet sie zwar an verschiede-nen Oertcrn in Teutschland, auch gut inunserer Nachbarschaft zu Rauschenrvasser,aber die Englischen sind die schönsten, undals ihre Ausfuhr vor einigen Jahren beyLebensstrafe verbothen ward, kamen dieTeutschen und Französischen Manufakturenin grosse Verlegenheit. Will man, sonder-lich weissen Tüchern, einen vorzüglichenGlanz geben, so presset man mit Perga-ment-

S- Zuweilen werden Tücher bey dem Pressengummirt, und schwarze auch wohl'laudirt;aber das sind Verschönerungen von kurzerDauer.

z. Schaugerichte waren in Leutschland schonim dreyzehnten Jahrhunderte. Den Tuch-machern in der Mark ward I2YA befohlen,gefärbte und ungefärbte Tücher nicht ehraus dem Lande zu schicken, als bis sie vor-her besichtigt oder beschauet worden.

§- 3 l-

Die Mannigfaltigkeit der Tücher undZeuge ist unzählbar, und rührt oft von einer

fast