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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Erster Abschnitt.

§- 28 -

Um das Tuch völlig zu entfalten, zu ebe-nen, ihm überall gleiche Breite zu geben,oder es fadengleich zu machen, wird es,wenn es aus dem lehren Wasser gearbeitetworden, ehr es auSgeschoren wird, in denRainen gespannet. Dieser besieht aus ein-gerammt Seulen, die oben mit ihren Älarr-stücken, unten mit beweglichen Scheiden,welche beyde eiserne Haken oder Clavire ha-ben, verbunden sind. Das Tuch wird ersian beyden Enden, in der Länge, hernach anden Salleisien, in die Breite ausgespannet,und, so viel die Schauordnung erlaubt, ge-streckt.

1. Zum Strecken bedient man sich eines Hebelsmit einer Unterlage. Jener wird an einigenOrten der Bauerfuß, letztere der Schrull ge-nant. Das Ausspannen in der Länge geschiehtmit dem am Mantelende eingehakten Nechcir( Clavirblanke) und einer Winde. BeymTrocknen wird das ausgespannete Tuch miteiner grossen Bürste gestrichen.

2. Man hat auch bedeckte Ramen, in denen aberdie Waare leicht fleckicht wird, auch solche,welche im Winter und bey übeler Witterunggeheitzt werden können- Bey der Manufak-tur der Gebrüder Apiarius in Stockholm,welche, als ich sie 17Ü5 besuchte, 17 Stühlehatte, waren die Ramen letzterer Art aufdem Boden des Werkhauses angelegt, dermit vielen Oesen geheitzt ward, weswegen

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