Wollenwederey, §. 26. 27, 79
I. Nicht alle Tücher werden gleich oftgerauhetund geschoren, oder sie bekommen nicht gleichviel Trachten und Schnitte.
s. Die Scherwolle, oder die Schcrhaaredierneu zu Polstern, auch zu bestäubten Tapeten.
Z. Im Jahre i75Sgab einer, Namens Everet,in Wilt-Shire, eine vom Wasser getriebeneSchermüble an,, woran ein Tuchscherer vierbis sechs Schottische zugleich abwarten kan»Ungeachtet man den zoo Arbeitern, die da-durch außer Verdienst gesetzt wurden, eineandere Arbeit anwies, so zündeten sie den-noch das erste Gebäude an, wodurch Everetizooo Pf. Sterl. verlohr. Aber im Jahre1759 ersetzte die Regierung diesen Verlust,und seit dem ist diese Erfindung in den Eng-lischen Manufacturen ganz gebräuchlich ge-worden.
§- 27.
Fehler der Scherer find: rlZchmitzen,Streifen, die sich auf dem Tuche zeigen, wenndie Schere an einem Orte zu tief in die Wol-le eingegriffen hat. 2 Rattenschwänze,wenn über einigen Vertiefungen des Tuchsweggefchoren ist. Z Rläcke, wenn das Haarnur zwischen den Blättern der Schere ge-drückt- nicht abgeschnitten iß. 4 Bankerot-te, wenn ungeschorene Stellen oder Strei-fen übrig geblieben sind. 5 LadensüchriIist ein Tuch, wenn es durch Rauhen undScheren seiner Wolle gar zu sehr beraubt ist.
§. 28 -