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Erster Abschnitt.
§. 22 .
Fehler der Walker, denen ein geschickterArbeiter durch öfteres Richten vorbeugenkan, und welche die Schauordnungen rügen,sind vornehmlich: i ungleiche Walke; 2Ungleichheiten in der Breite; z Aäle,Schrippen, strippich gewalktes Tuch, wenndie Hämmer nicht gerade aufgefallen sind,und Brüche und Falten gemacht haben;4 Flocken, wenn sich das Haar kräuselt, oh-ne sich zu filzen; s wenn das Tuch durchDrehen zu wenig in der Länge verlohren hat.
§- 2z.
Das gewalkte und auögespühlte Tuchwird gerauhec und geschoren, indem mandas gefilzte Haar etwas auflockert, in dieHöhe bringt, gleichmässig über das Tuch ver-theilet, und eö alsdann oben abschneidet. Er-steres ist die Verrichtung der Rauher, letz-teres der Tuchscherer; aber gut ist es, wennbeyde beyde Arbeiten verstehn, und also bey-de Tuchbereicer sind.
§- 24.
Zween Rauher werfen das durchgenäßteTuch über die beyden Rauhbäume, undkratzen die vor ihnen bis in den Rauhka-sten herunterhängende Fahne, nach einerley
Nich-