Wollenwcberey. §.24.25. 77
Richtung, mit den auf einem Kreuze befestig-ten Tarden. Nachdem das Tuch einigemalganz gerauhet ist, oder einige Trachten er-halten hat, wird dieses aus den Haarengearbeitete, aus dem ersten Wasser gerau-hte, oder gebärtelce Tuch, unter die Sche-re gebracht.
1. Die Carden müssen im Lande selbst gebanetwerden, damit nicht die Tuchbcreitcr, statihrer, abgenutzte Kardctschen und Kniestrci-chen zu nehmen veranlasset werden. S.Grundsätze der Teutschen Landwirth-schaft S- 424.
L- Wenn sich die Carden mit Wolle gefallet ha-ben, werden sie von den Cardenstechern miteinem Kamme wieder gereinigt.
§- 25.
Die Theile der Tuchfchere sind: r derLieger, oder das untere Blatt, welches mitGewichten, dem Sattel, ans Tuch gedrücktwird. 2 Der Läufer, oder das obere Blatt.Beyde sind mit einem Bogen, vereinigt, zDie wanke, ein am Rücken des Liegerö mitHaken und Schrauben befestigtes Holz. 4Der Zapfen, die drücke, der Stenzel, einhölzerner Griff am Rücken des Läufers.5 Die Leyer, Bille, Bilge, eine am Stieledes Liegers angebundene hölzerne Handhabe.Diese letzter» Theile dienen, um die fast^
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