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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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wollemveberep. §. 18. 19.

das Tuch an einigen Stellen dichterer, alsan andern geworden ist.

i. In Teutschland wird gemeiniglich das We-ben entweder nach Ellen des Tuchs, odernach Pfunden der Wolle oder des Garns be-zahlt; aber besser, wiewohl nicht vortheilhaf-ter für den Berleger, wäre es, wenn es nachder Menge des verwebten Einschlags ge-schähe.

§. 18-

Das fertig gewebte Tuch wird erst derSchaue, hernach den Beleserinnen überge-ben, welche, mit dem ^speisen, fremde,oder überflüssig eingewebte Theile, Noppen,herausnehmen. Diese Arbeit heißt das Fett-noppen.

§-

Nun werden dieTücher einer gewaltsamenwalke unterworfen, das ist, sie werden mitWasser und Seife, oder mit Walkerde, oderUrin, oder Schafkoth und Oehl, oder, wieseht in England, mit Gersten - Haber - undBohnen-Mehl, gestampft, wodurch sie mehr,als von einem langen Gebrauche leiden, undgleichwohl dauerhafterer und fehlerfrey wer-den. Die vornehmsten Würkungen derWalke sind: , die Bedeckung des Gewebesdurch einen Filz; 2 die Verdichtung des Tuchsin Länge undBreite, indem durch dasStam-E 4 pftn