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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Erster Abschnitt.

pfen die Theile näher an einander gebrachtwerden; z die Reinigung von Fett, Leimund andern Schmutz.

i. Das Tuch wird dichterer, indem es an Längeund Breite yerlichrt. Jenen Verlust pflegt mauungefähr auf letztem auf ^ zu schätze»;aber diesi ist nicht allgemein. Die blauenDragoner-Tücher der hiesigen FunkischenManufaktur, sind ungewalkt 70 Ellen langund Ellen breit; aber nach dem Walkenist die Länge nur 50, die Breite nur 8^

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Ellen. Also vcrliehren sie in der Längeund in der Breite

§. 20.

Walkmühlen sind also Stampfwerke, diegemeiniglich vom Wasser getrieben werden;sie haben entweder senkrechte Stampfen,wie die Holländischen, oder Hammer. DasTuch liegt bald eingeschichtet, bald einge-drehet, im Walkstocke, oder im Rumpen.Zwo Stampfen oder zween Hammer arbei-ten in einem Loche.

I. Die Walkmühlen mit Stampfen arbeiten ge-schwinder; ihre Gewalt ist größer, und ebendeswegen schicken sie sich vornehmlich zu dichtgewebten Tüchern, wozu das Garn drall ge-sponnen ist. Wo man es nöthig findet, mitHarn zu walken, da sind die Hämmer besser,weil da die Fäden sich mehr aufdrehen kön-nen. In unserer Nachbarschaft sind Müh-len beyder Arten. Der Walkmühlen findet