Wollenweberey. §.3.4. si
daß solche Wolle niemals wieder recht weißwerden wolle. Wegen jener Gewolmhen hieltman damals die röthlicke Farbe für ein al-gemeines Kenzejchen guter Wolle, da sie dochbey der spanischen nur zufällig war.
§- Z-
Um die Wolle, wann sie, nach ihrerGüte, und nach Beschaffenheit der Waare,zu Kette und Einschlag, sorrirr worden, vonden groben Unreinigkeiten und dem Staubezu befreyen, wird sie auögelesen, gezauser,gezupft; hernach aufhülzernen oder eisernenHorden vorsichtig geschlagen oder geftackc, oderauch in denwoifgebracht,und darin machinirr.
1. Der Wolf ist ein Kasten, worin die Wolle,durch eine gezahnte Winde, und durch die anden innern Wänden des Kastens befestigteHaken, über einer Horde, durch einander geszogen wird. In der hiesigen FunkischenManufactnr ist er, seit ihrer Errichtung, imGebrauche. In England hat man verschie-dene Werkzeuge dieser Art, welche nx-mills oder IWvinK-mills oder maokinL8 kortwitclnnß, vool genant werden.
2 . Will man Wolle von etwas verschiedenerGüte mit einander vermischen, so geschiehtsolches am besten gleich nach dem Zausen.
§. 4-
Von dem anklebenden Fette und Schweif-st muß alle Wolle, vornehmlich aber dieje-D 2 nie