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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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) Erster Abschnitt.

z. Eine der vorzüglichsten Jütländischen, Wolleist die, welche an der Nordöstlichen Seitevon Jütland fält, von denen Schafen, diedort Bönder faar oder faar af den blan-dingoart heißt. Daraus werden in Kopen-hagen die extrafeinen so genanten rothen Ge-nerals-Tücher, auch feine Hüte und sehr fei-ne Strümpfe gemacht. Ihre Ausfuhr ist beyStrafe verbothen, aber heimlich geht dochviel nach Holland.

§. 2 . '

Gute Wolle muß fein, weich, seiden-artig, lang, stark, rein, ungemischt, un-klebrig, meist trocken, nicht zweywüchsig,nicht futterig seyn; süßlich riechen; einengurrn Zug haben, und nicht schreien;doch läßt sich die Güte erst nach der völligenReinigung, sicher erkennen.

r. Sterblingswolle solte billig zu gar keinenTüchern genommen werden.

2. Etwas natürliches Fett oder Schweiß erhaltdie Wolle, und sichert sie wider den Angriffder Jnsecten, so wie Menschenhaare deswegenungereinigt verhandelt werden. Aber unmäs-siges Fett schadet der Güte der Wolle, undmacht sie dunkelröthlich.

z. Ehemals wurden in Spanien die Schafe einHalbesJahr vor der Schlier mit Oker gewa-schen, weil man glaubte, daß dadurch dasWachsthum der Wolle befördert würde; aberjetzt ist diese Gewohnheit abgcfchaft worden,weil die Engländer darüber geklagt haben,

daß