Erster Abschnitt.
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rüge, welche nicht vor der Schurr gewaschenworden, ungleichen die, welche zu gutenTüchern und feinen Farben besinnt wird,vollkommen gereinigt werden. Zu dem Lu-de wird sie, theils in kaltem, theils in war-mem Wasser, theils in einem Urinbade,theils mit Seife gewaschen, an der wasch-bank im waschkorbe wieder rein ausgerspühlt, im Schatten, oder in geheizten Zim-mern getrocknet, und durch Flacken wieder-aufgelockert.
r. Zum Waschen dient die waschbank, überwelcher die Wolle, durch Hülfe zmoer Hake»,deren einer durch einen Haspel umgedrehetwerden kan, ausgerungcn oder ausgcwundcnwird.
L. Im Schatten wird vornehmlich diejenigeWolle getrocknet, welche weiß bleiben, odersehr helle Farben erhalten soll. Hingegen zumanchen Zeugen trocknet man sie in der Son-ne, weil sie dadurch etwas härter wird.
Z. Zuweilen wird die gewaschene Wolle gefärbt,vornehmlich zu den melirten Tüchern, welchedie Engländer ums Jahr iüiq, als sie ihreTücher noch in Holland färben liessen, er-funden haben. Die verschiedentlich gefärbteWolle wird alsdann entweder dergestalt ge-mischt, um eine gleiche, oder eine gleichar-tige bunte Farbe zu bewürkcn. Auf solcheArt entstehen neue Farben, die oft der Ma»nufactur den Absatz vermehren. Das Meh-ren geschieht entweder vor, oder nach dem