' Einleitung. §. s. A
ser Bedeutung haben wohl die jungen Ge-hülfen und Lehrlinge der Handwerker Knech-te geheißen, so wie sie auch Anaben, Anap-pen genant sind; z. B. Tuchknap, Berg-knap- Noch jetzt hcissen die Edelknaben oderPagen in Bayern die Anerben, welche indem noch so genanten Anabenhause bey-sammen wohnen.
2.. Um den Uebergang vom Lehrzwange zurMeisterschaft etwas aufzuhalten, unterschei-den die Handwerker Junggesellen von Alt-gesellen.
§- 5 -
Theils zur Erweiterung der Kentnissen,theils zur Verhütung, daß nicht jeder Ge-sell sich gleich neben dem Meister sehe, ist dasGeseh gemacht, daß die Gesellen reisen müs-sen. Um das Reisen oder die Wanderungzu erleichtern, ward bey einigen Innungendas Geschenk eingeführt. Um gelernte Ge-sellen von Betriegern zu unterscheiden, wardein Ceremonie! angenommen, der Hand-rverksgruß eingeführt, und Kundschaft ge-federt.
I. Hieraus entsteht der Unterschied zwischen ge-schenkten, und ungeschenkten Handwerken.
s. Die ersten Reisen der teutschen Handwerkerwaren nach Wälschland, wo die Künste älterund vollkommener waren. Manche teutscheKunstwörter stammen daher von italienischenab, und vermuthlich sind mehr nützliche Kent-A Z nis-