Vorrede zur ersten Ausgabe.
ckungcn von unsern LandSleuten gemachtsind, und dennoch andere Nationen sichsolche anmaassen. Mehr als sieden Grie-chische Städte zankten sich um die Ehre,der Geburtsort eines Dichters zu seyn;und ganz Teutschland laßt sich gelassen dieEhre und Vortheile seiner vielen Entdeckun-gen rauben, wodurch andere Völker reich,mächtig, glücklich, Teutschlands Entkräf-tet' und Verächter geworden sind. Mir istes ungemcin angenehm, daß ich die Hof-nung, welche ich S. z?s der ersten Aus-gabe geäußert habe, zur Erfüllung kom-men sehe. Ich besitze bereits die fünf er-sten Bogen des fünften Theils von desHerrn von Murr Journal zur VunstundLitteratur, und finde darin mit Vergnü-gen den Ansang einer Nürnbergischen Hand-werksgeschichte vom dreyzehntcn Jahrhun-dert bis zur Mitte des sechszehnten. Daich nur den Anfang dieses sehr schätzbarenAufsatzes, und zwar erst nach dem gänzli-chen Abdruck meiner Anleitung erhalten,und ihn also hier nicht genutzt habe, so hal-te ichs für meine Pflicht, ihn wenigstensmeinen Lesern anzuzeigen, und zugleich demHerrn von Murr für die Rücksicht, die ihmdabey auf meine Arhcit zu nehmen beliebthat, zu danken.
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