Vorrede zur ersten Ausgabe.
Denen, die es sich nicht vorstellenkönnen, oder es nicht eingestehen wollen,daß Landwirrhschaft, Technologie undHandiungswissenschafc auf Universitätenmit Nutzen gelehrt werden können, versi-chere ich, daß ich das Gegentheil aus einerzwölfjährigen Erfahrung wisse, und daßich Männer nennen könte, die jetzt in Aem-tern stehn, wo sie solche Kenmiß brauchen,und sich nicht weigern würden, es zu be-kräftigen. Freylich wird der Kaufmannnur auf dem Comtoir, der Handwerkernur in den Werkstellen gebildet, aber esist doch lächerlich, wenn man erwartenwill, daß der künftige Cameralist und jed-weder anderer, einige Jahre bey allen denGewerben in der Lehre stehen wird, derenTheorie er kennen muß.
Der, welcher Fehler, die ich ungeachtetaller Vorsicht begangen habe, bemerkenwird, (und das halte ich nicht für schwer;vielmehr traue ichs manchen Gesellen, jaLehrknaben zu, mir Fehler zeigen zu kön-nen) der wisse, daß ich ohne Scheu geste-he, bey keinem der abgehandelten Hand-werke die Lehrjahre ausgehalten zu haben,und daß ich zwar solche oft und aufmerk-sam, in und ausser Tcutschland, besucht,b 2 nicht