Druckschrift 
2 (1794)
Seite
349
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kleine S ch r i f t e n.

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französischer Gelehrter, der, ohne unsre Sprachevollkommen zu verstehen, doch englische Schriftenlesen konnte, in einer Unterhaltung, die ich mitihm über unsere Schriftsteller hatte, die größereDunkelheit, die er in unfern neuern Büchern, inVergleichung mit denen aus der oben erwähntenPeriode fand, einer Veränderung des Elchs unsererAutoren ins Schlimmere zuschrieb. Aus diesem Ir»thum zog ich ihn dadurch, daß ich in einem Satz,den er nicht verstand, jedes Nennwort mit einemgroßen Buchstaben andcntete, worauf er sogleichden Sinn faßte. Beweis genug für den Nnchtheildieser angeblichen Verbcßerung!

Aus derselben Vorliebe für ein gleiches undeinförmiges Anssehn der Schriftzcilen, habendie Drucker seit einiger Zeit auch die Kursivschrift *)verkannt, ans der man sonst vorzüglich bedeutende

Wor-

Vcn-tic-, It-illguc, IküIIc typ-:, von ihrem ErfinderAldus Manutius in Venedig. INI Deutschen brauchtmau statt dieser schrägliegenden Schrift die sogenann-te Schwabacher, doch wird es immer gewöhnlicher anderen statt die Buchstaben durch größere Spatien zutrennen- Auch dieß- ist ein Gebrauch, wvbey mailDeutlichkeit der Schönheit alilopfert. D- llr.