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2 (1794)
Seite
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kleine Schriften. gz5

schaft singen, die sie nicht schon kennt, so wirdman finden, daß die Leute von zehn Worten sichernicht drey versieh». Daher die Gewohnheit, daßman in Concertcn nnd Opern, in den Händen de-rer, die dasjenige, was die besten Sänger singen,gern verstehen mögen, Bücher sieht. Nimmt mandagegen einen von diesen schöne», mit Noten über-füllten Gesängen, und liest die Worte desselben oh-ne die Wiederhohlungcn, so findet man die Zahlderselben sehr gering, diese aber mit einem Schwallvon Noten überladen. Vielleicht gestehst bn mir zu, l.B-daß in den alten Gesängen die Worte die Hauptsa-che gewesen, daß man dagegen in den neuern, wosic, so zu sagen, blos als Vcranlaßung zur Com-position eines Singsiücks angesehen werden, sic kaumeiniger Aufmerksamkeit würdigt. Ich bin unwan-delbar

Dein

zärtlicher BruderB- Franklin.

N. S. Noch hatte ich die undeutliche Aus-sprache unter die Zahl der Fehler gegen die Sprachesetzen können, die in den neuen Gesängen für

Schön-