kleine Schriften. 299
„dert Stammen an, vergrößert seinen Stall, und nach„einem oder zwey Jahren baut er eine lange Scheu-ere, gewöhnlich mit einem Strohdach. Dann dehnt„er sein Ackerland weiter aus, und statt des india-«nischen Korns sat er Weizen und Dinkel. Der«letzte wird fast nur zum Vrantweinbrennen ge-braucht
»Auch dieser zwcytc Pflanzer zieht bey weitem«nicht allen Vorthcil aus seinem Lande, den er„daraus ziehe« könnte. Er pflügt schlecht und cr-«halt nur sehr mäßige Ernte. Oft bricht sein Vieh„durch die schlechte Verzäunung, verwüstet die„Saat und zerstört die Hosnung des Jahres. Die»Pferde arbeiten nur halb soviel, als sie bei) bc-»ßerm Futter thuu würden, und da es ihm oft an«hinlänglichen Vorrath fehlt, so stirbt sein Horn-»vich nicht selten im Frühjahr, eh cs wieder fri-„sches Futter gibt. In und um dem Hause verrät!)„alles die Muthlosigkeit des Besitzers: die Fenster-,»scheiden, sind zerbrochen, und die Löcher mit alte««Hüten, Küßen u. s. w. verstopft. Auch dieser«Pflanzer will selten etwas von Religion oder den„Pflichten des Bürgers hören; er weigert sich zum
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