Druckschrift 
2 (1794)
Seite
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kleine Schriften. 257

Die Lesclectionen wechsele man oft ab/ damitdie jungen Leute mit allen Gattungen des gutenStyls in Prosa und Versen und der einer jedenGattung angemeßencn Art des mündlichen Vor-trags bekannt werden. Bisweilen gebe manihnen eine gut erzählte Geschichte, ein Stück auseiner Predigt, die Rede eines Fcldhcrrn an seineSoldaten, eine Rede aus einem Trauerspiel, einStück aus einer Comödie, eine Ode, Sakyre, ei,neu Brief, reimlose, heroische, Knittelverse rc. Im-mer aber wähle man solche Aufsätze, die einen nütz-lichen Unterricht gewähren, und zugleich zur Aus-bildung des Verstandes und der Sittlichkeit derJugend beptragen.

Man mache es zum Gesetz, daß sie die Lectio-ncn vorher selbst studircn und verstehen lernen-ßen, ehe man sie dieselben mündlich Vorträgenlehrt: zu diesem Zweck sollte jeder Schüler ein eng-lisches Wörterbuch besitzen, um sich aus denverkommenden Schwierigkeiten zu helfen. Wennunsre Kinder uns ein englisches Buch vorlesen, soglauben wir nur zu leicht, sie verständen, was sielesen, weil wir cs verstehn, und weil es ihre Mut-Franklins kleine Schriften kl. Thcil. R tcr-