Druckschrift 
2 (1794)
Seite
256
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B. Franklins

Schülern jedesmahl den Abend auf, und laste siedieselben gegen Morgen studiren. Man mache csihnen denn zum Gesetz, erstlich von den Lheilen derRede und der Wortfügung eines oder mehrererSätze Rechenschaft zu geben. Dieß wird sie uöthi-gcn oft zur Grammatik ihre Zuflucht zu nehmen,und die vornehmsten Regeln ihrem Gedachtnißc ein-zuprägen. Dann von der Absicht des Verfassersoder dem Zweck des Stücks, dem Sinn jedes Pe-rioden, und der Bedeutung jedes ungewöhnlichenWorts. Dieß wird sie frühzeitig mit dem Sinnund der Kraft der Wörter bekannt machen, undsie, was so höchst nöthig ist, gewöhnen, mit Auf-merksamkeit zu lesen.

Der Lehrer lese hierauf den Schülern dasStück mit gehöriger Modulation der Stimme, demerforderlichen Nachdruck und der angemeßenen A-ction, wo diese am rechten Orte ist vor, und ge-wöhne die Jugend, seine Manier nachzuahmen.

Hat der Verfasser einen nicht ganz schick-lichen Ausdruck gebraucht, so bemerke man es:aber auch auf die Schönheiten desselben mache inandie Jugend vorzüglich aufmerksam.

Die