kleine Schriften. 117
Man erstaunt, wenn man die Anzahl derSchiffe und Menschen berechnet, deren Existenztäglich auf dem Spiel steht, indem sie Thee«ns China, Kaffee aus Arabien, Zucker und Ta-bak aus Amerika herbeyhohlen: lauter Bequem-lichkeiten, ohne die unsere Vorfahren sich vollkom-men wohl befanden. Der Zuckcrhandcl beschäftigtnah an tausend Schiffe, und der Handel mit Ta-bak nicht viel weniger. Für den Nutzen des Tabaksläßt sich nicht viel sagen, und was den Zucker be-trifft, wie viel verdienstlicher würde essepn, lieberdas augenblickliche Vergnügen das wir genießen,wenn wir ihn des Tages ein oder zweymahl in Theeoder Kaffee schmecken, auszuopfern, als die unzäh-ligen Grausamkeiten zu unterstützen, diebeständigverübt werden, uns diesen Genuß zu verschaffen?
Ein berühmter französischer Sittenlehrer sagt:wenn er an die Kriege denke, die wir in Afrikanähren, um Neger zu bekommen; an die MengeMenschen, die in diesen Kriegen umkommcn —an die große Zahl dieser Elenden, die auf derReise an Krankheiten, von bösem Wetter undschlechter Nahrung sterben, so wie an die noch
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