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2 (1794)
Seite
116
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II6 B. Franklins

gemeinen Betrachtungen über das Seefahren zuschließen-

Wird die Schiffarth blos zum Verführen-thigcr Maaren aus einem Lande, wo sie in Uebcr-fluß vorhanden sind, in ein anderes, wo sie feh-len, gebraucht; wird durch sie Hungcrsnoth ver-hüthet, die vor ihrer Erfindung und ihrem allgc«meinen Gebrauch so häufig und fo schrecklich war;so können wir sie nicht anders, als eine von denKünsten betrachten, die am meisten zur Wohlfahrtdes Menschengeschlechts bcytragen. Wird sie Hin-gegen zur Versendung unnützer Dinge, oder bloßerMaaren des Luxus gebraucht, dann wird cs un-gewiß, ob die Vortheile, die sie gewahrt, hin-reichend sind, den Nachthcilcn und UnglücksfallendaS Gegengewicht zn halten, die sic dadurch ver-anlaßt, daß sie das Leben so vieler Menschen demweiten Weltmeer ausfetzt. Wird sie aber gar zurPlünderung von Schiffen und zum Transport vonSklaven gebraucht, dann ist sie offenbar blos einesder schrecklichen Mittel, das Elend, welches diemenschliche Natur drückt, zn vermehren.

Man