kleine Schriften. uz
und ihrer doch vielleicht am meisten bedürfen. Da-durch, daß man einen Lhcil seines Ueberflußes un-ter sie vertheilt, kann man ihnen die wesentlichstenDienste leisten. Man kann ihre Gesundheit erhal-ten, ihr Leben fristen, kurz sie glücklich machen.Die größte Wollust für ein fühlendes Herz!
Die unangenehmste Sache auf der See ist dasKochen: denn, genau genommen, ist nie ein ei-gentlicher Koch am Bord. Gewöhnlich wird derunbrauchbarste Matrose zu diesem Amte bestellt, unddieser ist größteutheils eben so schmutzig, als unge-schickt. Daher kömmt das Sprichwort bep denenglischen Matrosen: Gott schickt die Speiseund der Teufel den Koch. Allein das wer-den diejenigen nicht zugeben, .die eine beßere Mei-nung von der Vorsehung haben. Da sie wißen,daß die Seeluft, die schwere Arbeit, und die Be-wegung, die sie von dem Schwanken des Schiffserhalten, einen wunderbaren Einfluß aus die Ver-stärkung der Cßlust haben, so werden sie vielmehrsagen: die Vorsehung habe den Seeleuten darumschlechte Köche gegeben, um sie vor dem Lieber-Maas im Eßen zu bewahren; oder: da sic wußte,Franklins kleine SchriftenTheil. H daß